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Infos für MusikerInnen

Ein typischer Tagesablauf

8.00/9.00 Uhr: Aufstehen und gemütliches Frühstücken. Am Wochenende kann es allerdings auch mal vorkommen, dass die Gastfamilie bis 12 Uhr oder länger schläft – also nicht wundern, irgendwann gibt es bestimmt noch Frühstück 😉

10.00 Uhr: Ab zum Strand! Vormittags ist es noch nicht so heiß und man ist oft alleine am Strand – perfekt zum baden, sonnen und surfen!

13.30 Uhr: Gemeinsames Mittagessen (hat in den meisten Familien einen großen Stellenwert – also bei der Gastmama abmelden, falls man mal wo anders isst).

15.00 Uhr: Beginn Musikschulunterricht. Relativ offenes Ende, je nachdem wie viele Schüler da sind, meistens ca. bis 18.00/19.00 Uhr.

19.00 Uhr: Gemütliches Beisammensein, meist mit den anderen Mogs in einer der Gastfamilien. Zeit für Spiele mit den Gastgeschwistern und Fernsehabende mit der ganzen Familie.

20.00 Uhr: Abendessen (kann aber manchmal auch erst um 23 Uhr sein).

23.00 Uhr: Schlafenszeit – oder natürlich am Wochenende: auf nach Montañita!

Das Ziel

Da das Projekt in Olón noch ganz am Anfang steht, ist das primäre Ziel, Anfängern Grundkenntnisse zu vermitteln. Es gibt inzwischen schon viele Schüler, die regelmäßig (das heißt bei vielen: jeden Tag) kommen und dadurch auch schon sehr weit gekommen sind. Es kommt allerdings auch nicht selten vor, dass Schüler nur ein- oder zweimal und danach nie wieder in der Musikschule erscheinen. Davon nicht entmutigen lassen, das
liegt nicht an euch! 😉

Da wir ein ganz neues Bandequipment haben, ist das nächste große Ziel, eine Band zu gründen. Gelegenheit für Auftritte gibt es in Olón und Umgebung genügend – sei es bei einer fiesta, beim Weihnachtsfest im Park oder auch in Montañita. Auch für Chorprojekte, Musicals und Konzerte aller Art sind die Kinder immer zu haben. Eurer Kreativität und Eigeninitiative sind also keine Grenzen gesetzt! Sogar das „große Ziel“ von Musiker ohne Grenzen, dass die Ecuadorianer sich auch gegenseitig unterrichten, konnten wir schon ansatzweise umsetzen und die Kinder haben großen Spaß dabei, sich gegenseitig neue Lieder auf der Blockflöte oder dem Klavier beizubringen. Die wichtigste Voraussetzung für den Freiwilligendienst in Olón ist, dass ihr Spaß an der Musik habt, euch darauf freut, mit Kindern zu arbeiten und das Projekt Schritt für Schritt weiter bringen wollt. 😉

Besonderheiten

Das einzigartige an diesem Projekt ist, dass das kleine Dorf Olón direkt am Strand liegt. Sowohl das Meer als auch die Familien der anderen Freiwilligen sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar und man lernt schnell die Einheimischen kennen. Zum Thema Sicherheit gibt es in Olón zum Glück nicht allzu viel zu sagen. Man kann auch bei Dämmerung noch beruhigt im Dorf herumlaufen und sich ohne die Begleitung eines Ecuadorianers frei bewegen. Dennoch ist natürlich auch hier Vorsicht geboten, hundertprozentige Sicherheit gibt es nirgends, also Wertgegenstände nicht offen im Haus liegen lassen und auf nächtliche Strandspaziergänge (vor allem alleine) verzichten. Die medizinische Versorgung im Dorf ist eher schlecht als recht. Die nächste Apotheke ist im 5-min entfernten Montañita, im Notfall (wenn möglich) nach Santa Elena oder Guayaquil ins Krankenhaus fahren, dort gibt es gute Ärzte und die Hygiene-Standards sind besser als in Olón.

Für die Lebenshaltungskosten bezahlt der Freiwillige pro Monat 120$ an die Gastfamilie. Dieses Geld wird hauptsächlich fürs Essen verwendet. Dennoch darf man natürlich der Familie vor allem nach Reisen etc. gerne immer mal wieder eine Kleinigkeit schenken – schließlich ist es nicht selbstverständlich, dass sie für eine so lange Zeit einen Freiwilligen beherbergen und immer mit Rat und Tat zur Seite stehen 😉